ARBORA

Entgelttransparenz · für den Mittelstand

Bald müssen Sie jedem erklären,
warum wer was verdient.

Auskunftsrecht, Gehaltsspanne in der Stellenanzeige, objektive Kriterien: Diese Pflichten kommen für jede Unternehmensgröße, der Entgeltbericht ab 2028 dazu. Wir bauen mit Ihnen die Antwort: eine Gehaltsstruktur, die Sie erklären können, mit Stellenprofilen, Rechenmappe und Werkzeugen, die bei Ihnen bleiben.

Inhalt Ausgangslage Pflichten Ergebnis Weiterlesen Ablauf Preise

Womit anfangen

Drei Ausgangslagen. Drei erste Schritte.

Was Sie zuerst brauchen, hängt davon ab, wo Sie stehen. Suchen Sie sich Ihre Zeile; jede beginnt kostenlos. Die Preise dazu stehen weiter unten.

Was ab wann gilt

Sechs Pflichten aus der Richtlinie. Vier davon treffen jede Unternehmensgröße.

Die Richtlinie (EU) 2023/970 war bis zum 7. Juni 2026 in deutsches Recht umzusetzen. Der Kern steht fest; Details kann das deutsche Gesetz anders fassen. Der 3-Minuten-Check rechnet mit dem jeweils aktuellen Stand.

Alle UnternehmenVor der Einstellung

Das Einstiegsgehalt oder die Spanne muss vor dem Gespräch genannt werden, in der Anzeige oder davor. Die Frage nach dem bisherigen Gehalt ist verboten. Stellenanzeigen und Titel müssen geschlechtsneutral sein.

Alle UnternehmenAuskunftsanspruch

Jede beschäftigte Person kann Auskunft über ihr eigenes Entgelt und über die Durchschnittsentgelte nach Geschlecht für gleiche oder gleichwertige Arbeit verlangen; Antwort innerhalb von zwei Monaten. Auf das Recht ist jährlich hinzuweisen.

Alle UnternehmenObjektive Kriterien

Entgeltstrukturen müssen auf geschlechtsneutralen, objektiven Kriterien beruhen: Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung, Arbeitsbedingungen. Die Kriterien für Entgelt und Entgeltentwicklung sind den Beschäftigten zugänglich zu machen.

Alle UnternehmenBeweislast

Wer die Transparenzpflichten verletzt, trägt im Streit die Beweislast dafür, dass keine Entgeltdiskriminierung vorliegt. Eine begründete Systematik ist deshalb kein Komfort, sondern die Verteidigungslinie.

Ab 100 BeschäftigtenEntgeltbericht

Ab 250 Beschäftigten jährlich, 150 bis 249 alle drei Jahre, 100 bis 149 alle drei Jahre mit längerer Übergangsfrist. Berichtet wird unter anderem das Gefälle je Kategorie gleichwertiger Arbeit. Den ersten Berichtstermin für Ihr Unternehmen nennt der Check.

Ab 100 BeschäftigtenGemeinsame Entgeltbewertung

Zeigt der Bericht in einer Kategorie ein Gefälle von mindestens 5 %, das nicht objektiv gerechtfertigt und nicht binnen sechs Monaten behoben ist, folgt die gemeinsame Bewertung mit der Arbeitnehmervertretung.

Das Ergebnis

Sie bekommen nicht nur eine Bewertung. Sie bekommen alles, was Ihr HR danach jeden Tag braucht.

Das Herzstück ist eine Gehaltsstruktur, die für jede Stelle sagt, warum sie in ihrer Gruppe steht, und für jede Gruppe, ob Frauen und Männer gleich bezahlt werden. Die Kriterien kommen aus Ihrer Vergütungspraxis: kein Funktionskatalog, keine Modellfunktionen, sondern Ihre Stellen, Ihre Kriterien und zu jeder Einordnung eine schriftliche Begründung. Aber eine Bewertung allein hilft am Tag danach wenig: bei der nächsten Stellenanzeige, dem nächsten Auskunftsverlangen, der nächsten Gehaltsforderung. Deshalb liefern wir die Struktur zusammen mit den Werkzeugen, die daraus jeden Fall erledigen.

Vergleichsgruppe 4 · gleichwertige ArbeitVereinfachtes Beispiel · fiktive Zahlen · Kriterien nach Art. 4 der Richtlinie
StelleKompetenzenBelastungenVerantwortungArbeits­bedingungenPunkteBegründung
Sachbearbeitung EinkaufStufe 3Stufe 2Stufe 3Stufe 1184Lieferantenverhandlung bis 50 T€, kaufmännische Ausbildung + 3 Jahre
Lagerleitung SchichtStufe 2Stufe 3Stufe 3Stufe 3181Führung von 8 Beschäftigten, Schichtdienst, körperliche Belastung
Kundenservice SeniorStufe 3Stufe 2Stufe 2Stufe 2178Eskalationsfälle, zwei Fremdsprachen, Telefonie mit Störungslast
Median Frauen 46.800 € · Median Männer 48.100 €Δ 2,7 %Gibt es objektive Gründe für den Unterschied?

Die Punkte sind die gewichtete Summe der vier Stufen. Die Gewichtung legt Ihr Haus in den ersten beiden Wochen fest, aus Ihrer eigenen Vergütungspraxis, und sie steht in der Dokumentation. In der Praxis hat jedes Kriterium Unterkriterien und jede Stufe eine Definition; die Tabelle zeigt nur das Prinzip.

Was Sie in der Hand haben

Vier Dokumente, die bleiben. Vier Module, die weiterarbeiten.

DokumentStellenprofile für alle StellenFür jede Stelle ein Profil nach den vier Kriterien der Richtlinie, erzeugt mit unserem Stellenprofil-Generator nach dem Fragenkatalog der EU, von Ihren Führungskräften bestätigt. Mit der Vorlage profilieren Sie jede neue Stelle selbst.
DokumentBewertungsraster und VergleichsgruppenKriterien, Stufen und Gewichte aus Ihrer Praxis, mit Begründung. Welche Stellen gleichwertig sind und warum: das, was der Betriebsrat einsehen und ein Gericht prüfen wird.
DokumentDie RechenmappeIhre Kennzahlen je Gruppe in einer Excel-Datei, jedes Jahr neu rechenbar: Gefälle, 5-%-Schwelle, Berichtswerte. Bleibt bei Ihnen, ohne Lizenz, ohne Abo.
DokumentDie BegründungsakteJede Entgeltentscheidung mit ihrer Begründung an einem Ort, jederzeit nachlesbar. Für Unternehmen mit Betriebsrat kommt das Modul Betriebsrat dazu, bis zum Entwurf der Betriebsvereinbarung.
Modul · zubuchbarAuskunfts-Kit mit AuskunftsmanagerVom Eingang eines Auskunftsverlangens zur fristgerechten, dokumentierten Antwort, mit Musterschreiben und Berechnungsvorlage. Die nächste Anfrage beantwortet Ihr HR selbst.
Modul · zubuchbarSpannen-Navigator und Stellenanzeigen-AssistentDie Gehaltsspanne für die nächste Anzeige kommt aus Ihrer Struktur, nicht aus einer Schätzung. Die Anzeige folgt Richtlinie und AGG.
Modul · zubuchbarRechtfertigungs-Navigator und EntgeltprotokollUnterschiede prüfen, bevor andere fragen, und jede neue Gehaltsentscheidung in fünf Minuten begründet festhalten. So bleibt die Struktur auch nach der nächsten Einstellung erklärbar.
Modul · zubuchbarDie Bericht-GeneralprobeDen Entgeltbericht, den Sie später abgeben müssen, rechnen wir einmal probeweise mit Ihren echten Daten. Sie sehen jede Kennzahl, bevor eine Behörde sie sieht.

Die Dokumente gehören zur Basis der Methode. Die Module buchen Sie dazu, mit der Methode oder später, wenn der Fall auf dem Tisch liegt; jedes besteht aus Werkzeugen im Browser, Vorlagen und einer Einführung. Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Rechner, und nichts davon bewertet Ihre Stellen mit KI. Alle Module und Preise →

Zum Weiterlesen

Drei Seiten, die die Fragen aus dem Erstgespräch beantworten.

Der Ablauf

Zwölf Wochen. Drei Dinge, die Sie tun müssen.

Woche 1 bis 2
Sie liefern, wir prüfen.

Stellenliste, Gehaltsliste, vorhandene Beschreibungen, auch unvollständige. Ein Betriebsrat, sofern vorhanden, wird vor dem Start unterrichtet. Wir erstellen die Profile und das erste Bewertungsraster aus Ihrer eigenen Vergütungspraxis.

Ihr Aufwand: etwa zwei Stunden
Woche 3 bis 9
Wir bewerten, Ihre Führungskräfte bestätigen.

Jede Stelle wird bewertet und begründet, in zwei Workshops mit Ihren Führungskräften kalibriert. Gibt es einen Betriebsrat, verhandelt er parallel mit, damit das System am Ende vereinbart ist, nicht verordnet. Ohne Betriebsrat entfällt dieser Schritt.

Ihr Aufwand: zwei Workshops, je ein halber Tag
Woche 10 bis 12
Eine Partnerkanzlei prüft, Sie übernehmen.

Fachanwält:innen für Arbeitsrecht prüfen die Struktur in Ihrem direkten Mandat. Betriebsvereinbarung, sofern ein Betriebsrat besteht, Übergabe der Rechenmappe, Ergebnisgespräch. Ab dann rechnen Sie selbst.

Ihr Aufwand: Ergebnisgespräch, 60 Minuten

Sie haben schon ein Bewertungssystem, Gehaltsbänder oder einen Tarifvertrag? Dann beginnen wir mit einer Zweitmeinung: 30 Prüffragen, ein Ergebnisgespräch, ein begründeter Befund. Wir ersetzen nichts, was trägt.

Die Preise

Vier Preise. Netto, auf einer Seite.

Die PrüfungProbebewertung an zehn Stellen oder Zweitmeinung zu Ihrem SystemZehn Arbeitstage. Sie sehen die Methode an Ihren eigenen Stellen, bevor Sie sich entscheiden. Beauftragen Sie danach die Methode, zahlen Sie die 6.900 € nicht noch einmal.6.900 €*wird vom Methodenpreis abgezogen
Die Begleitungsechs Monate, Sie bauen selbstAcademy-Teamzugang, drei Sprechstunden mit den Referent:innen, Kurzcheck Ihrer Vergleichsgruppen, Vorlagen. Für Unternehmen, die die Systematik selbst aufbauen; Wechsel zur Methode jederzeit, die Hälfte des Preises wird abgezogen.3.900 €*einmalig
Die Gehaltsstrukturdie ARBORA-Methode, zwölf WochenAlles oben Gezeigte, mit Betriebsrat, sofern vorhanden, und rechtlicher Prüfung. Preis nach Stellenzahl und Ausgangslage, schriftlich nach dem Erstgespräch.auf Angebot*ohne Nachträge im vereinbarten Umfang
Die Pflegejedes Jahr5-%-Check mit Ihrer Rechenmappe (die gesetzliche Schwelle: liegt der Unterschied in einer Gruppe darüber, droht die gemeinsame Entgeltbewertung mit dem Betriebsrat), neue Stellen einordnen, Rechtsstand, Auffrischung für Führungskräfte, Generalprobe des ersten Berichts. Auch für Systeme, die die Zweitmeinung bestanden haben.ab 4.900 €*im Jahr, ohne Abo, Academy inklusive

* Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

Ein Auskunftsverlangen liegt schon vor? Das Notfallpaket macht Sie antwortfähig, bevor die Frist abläuft. Alle Preise und Bausteine im Detail: die Preisseite.

Vorher sprechen?

30 Minuten, kostenlos, per Video oder Telefon. Sie schildern Ihre Ausgangslage, wir sagen, welcher Einstieg passt, und Sie erhalten innerhalb von zwei Arbeitstagen ein schriftliches Angebot. Kein Verkaufsgespräch, keine Rechtsberatung. Sie nennen eine Wunschzeit, das ARBORA-Team ruft zurück.

Termin anfragen →

Drei Minuten, dann wissen Sie, wo Sie stehen.

Der Check ist kostenlos und ohne Anmeldung. Danach entscheiden Sie: erst 30 Minuten mit uns sprechen oder direkt die Prüfung anfragen.