Pay Transparency · Pflegen · Teil der Pflege im ersten Berichtsjahr · Probelauf mit Ihren echten Daten

Die Bericht-Generalprobe.
Ihr erster Entgeltbericht, bevor er zählt.

Die Richtlinie verlangt von Unternehmen ab 100 Beschäftigten einen Entgeltbericht: sieben Kennzahlen zum Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern, für das ganze Unternehmen und für jede Kategorie von Beschäftigten. Die Generalprobe rechnet diese Kennzahlen mit Ihren Daten des Vorjahrs, ohne Veröffentlichung und ohne Meldung. Sie sehen, welche Kategorien die 5-%-Schwelle reißen und ob Ihre Einteilung in Kategorien überhaupt trägt.

prüfenCheck · Die Prüfung · Tage aufbauenMinikurse & Werkzeuge · Die Methode · 12 Wochen pflegenNetzwerk · Die Pflege · jährlich

Warum jetzt

Was Sie 2027 berichten, entscheidet sich in den Entgeltentscheidungen von heute.

Nach aktuellem Stand greift die erste Berichtspflicht in Deutschland ab Juni 2028, für das Berichtsjahr 2027. Wer die Zahlen erst 2028 zum ersten Mal sieht, hat keine Zeit mehr, etwas zu ändern.

Die 5-%-Regel: Liegt der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern in einer Kategorie bei 5 % oder mehr, müssen Sie ihn mit objektiven, geschlechtsneutralen Kriterien begründen. Gelingt das nicht und beheben Sie ihn nicht innerhalb von sechs Monaten, folgt eine gemeinsame Entgeltbewertung mit der Arbeitnehmervertretung (Art. 10 der Richtlinie).
Die Schwelle gilt je Kategorie, nicht im Durchschnitt. Ein Unternehmen kann insgesamt unauffällig sein und trotzdem in drei Kategorien über 5 % liegen. Jede dieser Kategorien löst die Begründungspflicht für sich aus.

Der Ablauf

So läuft die Generalprobe.

Schritt 1
Auftrag und Startgespräch (45 Minuten)

Vertraulichkeitsvereinbarung, Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, Datenraum. Im Gespräch mit HR und Payroll klären wir die eine Frage, an der alles hängt: Welche Kategorien von Beschäftigten bilden Sie heute, und auf welcher Grundlage?

Schritt 2
Ihr Payroll-Export in unsere Datenvorlage

Sieben Spalten je beschäftigter Person: Pseudonym, Kategorie, Geschlecht, Wochenstunden, Grundentgelt, variable Bestandteile, Bemerkung. Zwei bis drei Stunden Aufwand, wenn die Kategorien feststehen. Keine Namen, keine Personalnummern. Der Zeitplan steht im Angebot und beginnt mit dem Eingang Ihrer Daten.

Schritt 3
Datenprüfung und Berechnung

Zuerst eine Prüfliste zur Datenqualität: fehlende Angaben, Sonderfälle, zu kleine Gruppen. Dann die sieben Kennzahlen nach Art. 9 Abs. 1 lit. a bis g der Richtlinie: Durchschnitt, Median, variable Bestandteile, Quartile, Kategorien mit Aufschlüsselung nach Grundentgelt und variablen Bestandteilen. Jede Kategorie ab 5 % wird markiert.

Schritt 4
Ergebnisbericht und Ergebnisgespräch (60 Minuten)

Bericht mit dem vollständigen Zahlentableau, den Kategorien mit Erklärungsbedarf, einer Bewertung Ihrer Kategorienbildung, der Einordnung der Quartile und einer Maßnahmenliste. Die Rechenmappe mit Ihren Daten bekommen Sie mit. Den Lauf im nächsten Jahr machen Sie selbst.

Was gerechnet wird

Die sieben Kennzahlen, und was sie Ihnen sagen.

Art. 9 Abs. 1KennzahlWas sie Ihnen sagt
lit. a, cGehaltsunterschied Frauen/Männer, als Durchschnitt und als MedianDas Gesamtbild. Liegt der Durchschnitt deutlich über dem Median, treiben wenige hohe Gehälter das Ergebnis.
lit. b, d, eUnterschied bei variablen Bestandteilen; Anteil der Beschäftigten, die solche erhaltenOb Boni und Zulagen den Unterschied verursachen, über den Zugang oder über die Höhe.
lit. fAnteil von Frauen und Männern je GehaltsviertelOb Frauen im unteren Viertel über- und im oberen unterrepräsentiert sind. Das ist der strukturelle Unterschied.
lit. gUnterschied je Kategorie, aufgeschlüsselt nach Grundentgelt und variablen BestandteilenDie entscheidende Zahl. Ab 5 % in einer Kategorie müssen Sie den Unterschied begründen oder eine gemeinsame Entgeltbewertung durchführen (Art. 10).

Die Berechnungsgrundlagen legen wir im Bericht offen: Bruttoentgelt des Berichtsjahrs, Vergleich je Stunde (damit Teilzeit und Vollzeit vergleichbar sind), Unterschied als Prozentsatz des Männerwerts. Sollte die deutsche Umsetzung eine andere Basis vorgeben, sind Divisor und Schwelle in der Rechenmappe Parameter, die Sie anpassen können.

Was Sie danach in der Hand haben.

Für wen: Unternehmen ab etwa 100 Beschäftigten, die den Bericht vorbereiten müssen. Auch darunter sinnvoll: Die Kennzahl je Kategorie ist zugleich die Kennzahl je Vergleichsgruppe, und die zählt bei jedem Auskunftsverlangen.
Was wir nicht tun: Wir veröffentlichen und melden nichts, wir rechtfertigen keinen einzelnen Unterschied, und wir erbringen keine Rechtsdienstleistung. Die Rechtfertigungsprüfung je Kategorie übernimmt eine Rechtsanwaltskanzlei in Ihrem direkten Mandat, mit unserer Liste als Grundlage und eigenem Vertrag.

Investition

Ein Festpreis. Angerechnet, wenn es weitergeht.

Bericht-Generalprobe · Festpreis

3.900 €zzgl. USt.

Preis zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen ein schriftliches Angebot. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn Sie dieses Angebot annehmen, nicht über diese Website.

Warum der Preis hier steht: Wir beraten zu Entgelttransparenz. Dann müssen unsere eigenen Preise offen sein. Jeder Einstieg hat einen Preis mit beschriebenem Umfang, ohne Nachträge im vereinbarten Leistungsumfang. Den Preis der ARBORA-Methode nennen wir schriftlich, sobald wir Rollenzahl und Datenlage kennen, und legen dar, wie er zustande kommt.

Die Generalprobe ist Bestandteil der ARBORA-Methode und für Kunden der Methode im ersten Berichtsjahr Teil der Pflege. Wer sie vorzieht, bekommt den Preis bei der Methode vollständig abgezogen. Keine Nachträge. Voraussetzung ist eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung, weil wir pseudonymisierte Entgeltdaten verarbeiten.

Lieber direkt per E-Mail? team@arbora.works · Formular hat nicht geklappt? Kurze E-Mail genügt, wir kümmern uns persönlich darum.

Danke. Sie erhalten innerhalb von zwei Werktagen ein schriftliches Angebot mit Festpreis und einem Terminvorschlag für das Startgespräch.
Die Anfrage konnte gerade nicht übertragen werden. Bitte schreiben Sie direkt an team@arbora.works.

Häufige Fragen

Was Unternehmen uns vor der Generalprobe fragen.

Unsere Kategorien stehen noch nicht fest. Können wir trotzdem starten?
Ja. Das ist der häufigste Fall und der eigentliche Zweck der Generalprobe. Sie starten mit der Einteilung, die Sie heute plausibel finden: Tarifgruppe, Stufe oder Stellenfamilie. Die Generalprobe zeigt, wo diese Einteilung trägt und wo nicht. Bei Bedarf rechnen wir eine zweite Variante.
Müssen wir Namen oder Gehälter einzelner Personen herausgeben?
Nein. Die Datenvorlage arbeitet mit Pseudonymen; den Schlüssel behalten Sie. Wir schließen eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung. Der Bericht weist Kennzahlen nur für Gruppen ab drei Personen je Geschlecht aus.
Was ist, wenn eine Kategorie über 5 % liegt?
Dann steht sie im Bericht, zusammen mit den Gründen, die als Rechtfertigung in Frage kommen, und mit denen, die nicht tragen: Verhandlungsgeschick, das frühere Gehalt, ein Marktwert ohne Bezug zur Arbeit. Die rechtliche Bewertung übernimmt eine Rechtsanwaltskanzlei in Ihrem direkten Mandat. Die Frist von sechs Monaten nach Art. 10 der Richtlinie beginnt erst mit dem echten Bericht. Die Generalprobe verschafft Ihnen genau diese Zeit.
Wir haben unter 100 Beschäftigte und müssen nicht berichten.
Dann ist die Generalprobe freiwillig, aber die Kennzahl je Kategorie bleibt wichtig. Bei jedem Auskunftsverlangen zählt das Vergleichsentgelt der Vergleichsgruppe, heute der Median nach § 11 EntgTranspG, nach der Richtlinie der Durchschnitt. Und der Auskunftsanspruch nach der Richtlinie kennt keine Größengrenze. Wer seine Gruppen kennt, antwortet schneller und sicherer.
Was ist der Unterschied zur Zweitmeinung?
Die Generalprobe prüft die Zahlen. Die Zweitmeinung prüft das System dahinter, also Ihr vorhandenes Bewertungssystem entlang von 30 Prüffragen. Ohne System und mit dem Ziel, zuerst die Zahlen zu sehen, beginnen Sie hier; ohne System und mit der Aufgabe, Stellen zu bewerten, mit der Probebewertung der ARBORA-Methode. Mit System und dem Verdacht auf ein Strukturproblem beginnen Sie bei der Zweitmeinung. Wer danach die ARBORA-Methode bucht, bekommt den gezahlten Preis vollständig abgezogen.

Sehen Sie Ihre Zahlen, bevor andere sie sehen.

Die Generalprobe zeigt Ihnen in Tagen, wo Ihr Bericht auffällig wäre. Wenn es weitergeht, ist der Preis schon bezahlt.