ARBORA · Global Mobility · Systematik in Vorbereitung
Bei der Entgelttransparenz bewerten wir Stellen. Bei Global Mobility ordnen wir Einsätze: Dienstreise, Workation, Entsendung, Remote-Arbeit aus dem Ausland, internationale Neueinstellung. Dieselbe Arbeitsweise, dasselbe Netzwerk aus Partnerkanzleien und Spezialist:innen. In Vorbereitung.
Die ehrliche Antwort
Die ARBORA-Methode im engen Sinn ist eine Stellenbewertung nach den vier Kriterien der Entgelttransparenzrichtlinie. Bei Auslandseinsätzen gibt es keine Stellen zu bewerten und keine Gleichwertigkeit zu begründen. Was sich überträgt, ist das, was die Methode trägt: aus Einzelfällen objektive Kriterien machen, daraus eine Systematik bauen, sie an echten Fällen kalibrieren und anwaltlich absichern.
Die Schnittstelle bleibt: Wer Beschäftigte über Grenzen einsetzt, muss wissen, in welche Vergleichsgruppe und in welchen Entgeltbericht sie gehören. Deshalb gehört „Vergütung über Grenzen" in beide Systematiken.
Die drei Etappen
Welche Einsätze hatte Ihr Unternehmen in den letzten 24 Monaten wirklich? Aus HR-Daten, Reisekostenabrechnung und Genehmigungen entsteht das Bild: Einsatzarten, Länder, Dauern, Wiederholungsmuster. Meist ist es breiter, als HR annimmt.
Für jedes Fallmuster die Prüfpunkte nach den acht Kriterien: A1-Bescheinigung, Meldung vor dem ersten Arbeitstag, 183-Tage-Regel, Betriebsstättenrisiko, Aufenthaltstitel, Mindestlohn-Dokumentation. Mit Ampel: HR entscheidet selbst, HR entscheidet nach Schema, Fall wird Mandat.
Zehn echte Einsätze laufen durch die Matrix, mit den Führungskräften, die sie genehmigt haben. Wo die Matrix nicht greift, wird sie nachgeschärft. Daraus entsteht die Mobility-Richtlinie mit Antrag, Genehmigung und Eskalation.
Für jede Einsatzart die Dokumente, die bei einer Prüfung bereitliegen müssen, als Ordnerstruktur. Die rechtliche Bewertung der offenen Fälle übernehmen Partnerkanzleien oder Spezialist:innen für das jeweilige Rechtsgebiet im direkten Mandat. Danach jährliche Pflege: neue Länder, neuer Rechtsstand.
Die acht Kriterien
Jeder Einsatz wird entlang derselben acht Dimensionen eingeordnet. Das macht Entscheidungen wiederholbar und, bei einer Prüfung, erklärbar.
Tage am Stück, Tage im Jahr, Wiederholung. Die Schwellen von A1, 183-Tage-Regel und Aufenthaltsrecht laufen nicht synchron.
EU/EWR, Abkommensstaat, Drittstaat. Entscheidet über Sozialversicherung, Meldepflichten und Visum.
Konferenz, Kundentermin, Projektarbeit, Leitung: Die Grenze zwischen Dienstreise und Beschäftigung verläuft hier.
Bleibt die Weisung beim deutschen Arbeitgeber, oder gliedert sich die Person vor Ort ein? Die Eingliederungsfrage aus dem AÜG.
Ausstrahlung, A1-Bescheinigung, Tätigkeit in mehreren Staaten. Die Systematik hinter den Formularen.
183-Tage-Regel mit ihren drei Bedingungen, Betriebsstättenrisiko, Lohnsteuerpflicht im Einsatzland.
Visumfreiheit heißt nicht Arbeitserlaubnis. Titel, Gültigkeit, die Sechs-Monats-Falle bei deutschen Aufenthaltstiteln.
Entsendemeldung vor dem ersten Arbeitstag, Mindestlohn-Aufzeichnungen, Dokumente für die Prüfung durch den Zoll.
Was Sie bekommen
Der Einstieg
Wie die Probebewertung bei Pay Transparency: Sie geben uns zehn Auslandseinsätze der letzten zwölf Monate, wir ordnen sie entlang der acht Kriterien ein und zeigen, wo die Matrix greift und wo es ein Mandat braucht. Sie sehen die Systematik an Ihren eigenen Fällen, bevor Sie sich für das Programm entscheiden.
Das Themenfeld ist in Vorbereitung. Produkte und Preise gibt es erst, wenn das erste Themenfeld trägt; bis dahin versprechen wir hier nichts. Wer sich vormerkt, erfährt den Start zuerst.
Dasselbe Ökosystem
Fragen
Die Stellenbewertung nach den vier Kriterien der Richtlinie nicht; sie ist an Stellen gebunden. Übertragbar ist die Arbeitsweise dahinter: analysieren, objektivieren, kalibrieren, absichern. Bei Global Mobility werden statt Stellen Einsätze geordnet, statt Kompetenzen und Belastungen gelten Dauer, Land, Tätigkeit, Arbeitgeberbindung, Sozialversicherung, Steuer, Aufenthaltsrecht und Meldepflichten.
Nein. ARBORA liefert Systematik, Prozesse, Werkzeuge und Schulung. Die rechtliche Bewertung des Einzelfalls, etwa ob eine Betriebsstätte entsteht oder eine Meldung fällig ist, übernehmen Partnerkanzleien oder Spezialist:innen für das jeweilige Rechtsgebiet im direkten Mandat Ihres Unternehmens. Die Matrix sagt Ihnen, wann dieser Punkt erreicht ist und wer der richtige Ansprechpartner ist.
Der bleibt. Dienstleister erledigen den einzelnen Fall: Visum, Umzug, A1-Antrag. Die Systematik regelt davor, welche Fälle überhaupt entstehen dürfen, wer sie genehmigt und was dokumentiert sein muss. Beides ergänzt sich; die Matrix nennt den Dienstleister als einen der Wege.
Die Prüfung durch den Zoll oder die Rentenversicherung fragt nicht nach der Zahl der Einsätze, sondern nach der Dokumentation des einzelnen. Für wenige Fälle reicht oft die Einsatz-Probe: zehn Einsätze der letzten zwölf Monate, in zehn Arbeitstagen eingeordnet. Und die Einsatzinventur zeigt regelmäßig mehr Fälle, als HR kannte, weil Workation-Tage und verlängerte Dienstreisen nirgends erfasst waren.
Die Bausteine entstehen in der Reihenfolge, die auf der Global-Mobility-Seite steht: Workation-Check, Minikurs, A1-Leitfaden, Entsende-Kit. Die Einsatz-Probe bieten wir dem Gründungskreis der Warteliste zuerst an. Der Start wird an die Warteliste angekündigt.
Vormerken
Tragen Sie sich ein. Sie erhalten das Gründungsangebot für die Global-Mobility-Systematik zuerst, dazu die Kurstermine des Themenfelds. Unverbindlich, jederzeit abmeldbar.
Der Fall ist schon da? Der Zoll hat kontrolliert, die Entsendung soll diese Woche starten, oder jemand arbeitet längst unangemeldet im Ausland? Dann ist die Warteliste der falsche Weg. Schreiben Sie an team@arbora.works mit dem Stichwort „GM-Notfall". Wir melden uns mit Vorrang und sagen Ihnen, ob Ihr Fall ein Werkzeug braucht oder das direkte Mandat bei einer Kanzlei aus unserem Netzwerk.
Formular hat nicht geklappt? Kurze E-Mail an team@arbora.works, wir tragen Sie persönlich ein.
Pay Transparency ist da, Global Mobility entsteht. Beides nach derselben Logik: Systematik von ARBORA, Prüfung durch ein Netzwerk aus Partnerkanzleien und Spezialist:innen, Austausch im Netzwerk, Schulung in der Academy.